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Flut

2026-04-07

Manchmal ist Leben wie ein Flut irgendwie, die meine eh schon eingeschränkte Fähigkeit der Introspektivischen Achtsamkeit überrollt. Wie kühne Wellenreiter warten alle auf die ankommende Welle. Ein letzter Blick nach hinten, am Horizont die nächste Möglichkeit erahnend, dann über in eine schnelles Paddeln, Don Quijote in unzertrennbarer gleichlaufender Einheit: Eine paddelnde Windmühle, im Meeresstrom.

Der Versuch mit aller Kraft die naturgegeben Abweichung der kurz vorher Erstellten kognitiven Realitätsfeststellung auszugleichen, der Stoß der Welle, das Gefühl des im Moments seins. Die Freude falls man vom Strudel des Unerwarteten zeitweise empor getragen wird, nur um später im weißem Schaum zu versinken. Vielleicht fehlt mir auch die Toleranz Rückschläge zu ertragen, was angesichts meine Blicks auf die vor mir brechenden Wellen als Rückschlag zu werten wäre. Vielleicht sollte ich auch einfach aufhören etwas Besseres sein zu wollen, aber vielleicht solltet du auch einfach mal aufhören unpolitisch zu sein.